Kategorie: Japan

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Verfasst am 23. Januar 2012 um 21:15
Verfasst von Inshandru (3 Beiträge)
Kategorie(n): Japan, News, Real Life

Nach neusten Nachrichten  von Focus Money und einschlägigen Daten des US-Finanzministeriums hat Japan, China in dem Anhleihenvolumen der Staatanleihen überholt. China hält “nur” noch Anleihen im Wert von 755,4 Mrd.  und Japan im Wert von 768,8 Mrd Dollar. Damit ist Japan Top-Nummer-Eins der Gläubiger von den USA.

Schon interessant, erst der Kernunfall und jetzt die USA aufkaufen, mal schaun was draus wird. Aber ob es sinnvoll ist in die USA zu investieren, China hat bereits Anleihen abgegeben, vielleicht ahnt China etwas? Naja solange Japan fleißig weiter Animes produziert, bin ich glücklich.

Weitere Informationen in der Quelle.

Quelle: http://www.focus.de/finanzen/boerse/anleihen/us-staatsanleihen-china-bringt-milliarden-in-sicherheit_aid_481005.html



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Verfasst am 26. Dezember 2011 um 18:28
Verfasst von Rayun (94 Beiträge)
Kategorie(n): Japan, Rayun in Japan, Real Life

26. Dezember: Akihabara, du bist mein ein und alles in Tokyo!

Heute war eindeutig Akihabara-Adventure mit Takeo angesagt. Gestern haben wir abgemacht, dass wir uns um ca. 10:00 Uhr bei der Akihabara Station treffen, damit wir den ganzen Tag Zeit dafür haben. Ausnahmsweise nahm ich wirklich die richtige Bahn nach Ueno-Akihabara und kam dann pünktlich an. Sofort wollte er mir ein bekanntes Anime-Center im 4. Stockwerk zeigen …

Na was sehe ich denn da?! Baka to Test 2 Plakat natürlich. Das erweckte gerade ein wenig Erinnerung an die 1. Staffel und natürlich Shouko! Vor dem Gebäude war ausserdem ein riesiger Monitor mit Werbung zu Animes. Das hat mich beeindruckt! *hust*

Mir kam ein Gedankenblitz, dass ich ja noch nicht einmal die PSVITA antesten konnte, obwohl ich DIREKT in Japan bin. Aufmarsch zum nächsten Elektro-Shop! War überrascht wie handlich sie ist und das Gewicht ist nichts mehr im Gegensatz zu früher. Bin wohl nicht mehr so up2date was Handkonsolen angeht … selbst Takeo konnte im Golf besser spielen als ich. *wein*

Ein paar Fotos von den grösseren und kleineren Stores in Akihabara, die mir sofort aufgefallen sind. Vor der Kamera steht Takeo … mit cooler Mütze!

Wie auch immer der Store hiess, vielleicht “GAMER” von broccoli.co.jp, er hatte ziemlich gute Artikel auf Lager. Loot sieht man am Ende des Beitrages!

Dragon Riot! von YuzuSoft … WTF?! Ich bin beinahe ausgerastet, als ich das Wallscroll gesehen habe!

Sofmap, ich verfluche dich für deine Angebote! Aber besonders für das obersüsse Misaka-Bild im obersten Stockwerk …

Ein kleiner Manga-Store, aber mit einer doch sehr guten Auswahl an Mangas. Hoshizora e Kakaru Hashi!

Takeo, what are you doing with this ..? Oh, no. It’s watching you pee!

Are you kidding me?! He’s overall … there is no escape!

Was sehe ich denn da?! Das neue Eroge von Lump of Sugar am Fussboden … überall standen Releasedaten der bekanntesten Eroges. Das war praktisch, weil ich nicht mehr so auf dem aktuellen Stand war! Steins;Gate tauchte auf der anderen Seite auf.

Sofmap Store Nr. 2 für gewisse Produkte wie Eroges und … anderes Zeugs.

Takeo und ich landeten dummerweise im obersten Stock von Sofmap. Er hat sich um ein Stockwerk geiirt!

 

 

Das ist mein Wunderland. Das ist mein Himmel. Das ist einfach nur zu viel für meine Nerven … und mein PORTEMONNAIE!

Grossflächenwerbung ist ein absolutes MUSS in Akihabara. Besonders für gewisse Eroges …

Mandarake Complex! Dich habe ich gesucht mit deinen 8 Stockwerken voller Stuff … *sabber*

Maido-Café? In originaler Schuluniform? Auch nicht schlecht und sie war sogar richtig süss. Ausserdem war sie nur 1 Jahr jünger wie ich und wir konnten uns in Englisch unterhalten. Am liebsten hätte ich sie gleich mitgenommen!

Nach dem leckeren Essen, was auf meine Kosten ging, schlug Takeo vor, wir könnten auch noch den Tokyo Tower besuchen. Für meine Kamera wäre das bestimmt nichts Schlechtes. Da hatte er aber wirklich recht gehabt …

Die 2 besten Fotos aus dem Tokyo Tower meiner Meinung nach …

Der Loot darf natürlich nicht vergessen gehen, … den ich mir in Akihabara holte.

Der Tag war geil, geil und absolut unvergesslich! Akihabara ist der Traum jedes Möchtegern-Otakus … und bietet alles was das Herz begehrt. Morgen nehme ich mir eine Auszeit und gehe alle Shops noch einmal alleine und in aller Ruhe durch. Besonders mehr Geld muss ich mitnehmen …

Bis die Tage und dann berichte ich über meine Reise nach Fukushima / Sendai.
Es grüsst, euer Rayun aus Tokyo



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Verfasst am 26. Dezember 2011 um 13:48
Verfasst von Rayun (94 Beiträge)
Kategorie(n): Japan, Rayun in Japan, Release

25. Dezember: Wo zur Hölle bin ich hier bloss gelandet?! (Fotostrecke)

Das habe ich mich an dem 2. Tag in Tokyo wirklich gefragt. Ich erlitt einen Kulturschock der 1. Klasse und ich werde dauernd von neuem überrascht. Auf jeden Fall hier ein paar Fotos von meinem Morgenspaziergang durch den Bahnhof von Ikebukuro, der weltweit auf Platz 2 ist, was die Grösse anbelangt. Danach noch die Gegend um den Bahnhof abgecheckt.

Nach meinem ersten Morgenspaziergang traf ich in der Lobby des Hotels meinen Free Guide. Ein Rentner namens Takeo, den ich von Anfang an ins Herz geschlossen habe und um seine Anwesenheit wirklich dankbar war. Ich liess mich überraschen, zu welchem Spot er zuerst gehen möchte. Also auf zur Bahnstation!

Da sah ich dann aber spezielle Züge, die ich natürlich fotografieren musste …

Etwas muss man den Japsen also lassen. Die Züge (Tokyo) fahren pünktlich und die Informationssysteme sind spitze.

In Ikebukuro ist der Schalter bei der JR für die Shinkansen aber stark besetzt, da heisst es manchmal: “Lange Warteschlangen!” Gut zu wissen, wenn ich übermorgen nach Sendai und Fukushima gehen will.

Nach Ankunft mit der JR machten wir uns auf Richtung zum “Imperial Palace” im Eastgarden von Tokyo. Da kamen so einige Häuser in meinen Blickwinkel, die mir wort-wörtlich den Atem raubten!

Nachdem ich endlich verschiedenste Hochhäuser fotografierte, konnte ich mich dem Imperial Palace widmen. Ich wusste gar nicht, dass eine Garde von Tokyo den Palace schützt und den ganzen Tag nur rumsteht. Dafür möchte ich auch mal bezahlt werden …

… und weiter geht’s in dem schönen Garten, der seit dem ca. 1600 existriert. Die Gebäude sind dazumals so gut gebaut worden, dass sie heute nur selten bearbeitet werden müssen.

Auf zur nächsten U-Bahn Station und direkt nach “Asakusa” gehen, weil dort anscheinend ein spezielles Event ist. Die Metro war ausnahmsweise mal nicht rammelvoll …


Asakusa ist eine sehr schöne Gegend mit vielen kulturellen Spots wie diesen. Vorallem am Sonntag war ja echt die Hölle los …

Nach Asakusa und ein paar Chicken Wings am Spiess ging es kurz vor Abend nach Akihabara! Das war hundert Mal schlimmer als im MediaMarkt einkaufen zu gehen …

Madoka Magical … Grossflächenwerbung mit Scheinwerfern?! Das muss Akihabara sein und am Abend ein reines Lichtmeer …

Ich werde den heutigen Tag (26.12) separat verfassen, weil so viel los war und habe diesen Beitrag nur mit guten Fotos versehen.

Vielleicht kommt der andere Beitrag in den nächsten 2 Stunden noch nach!
Bin mal im Café drüben und bestell noch Französisches …

Grüsse, euer Rayun



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Verfasst am 25. Dezember 2011 um 14:05
Verfasst von Rayun (94 Beiträge)
Kategorie(n): Japan, Rayun in Japan, Real Life

Hallo liebe Leserinnen und Leser.

Verdammt, es ist schon spät hier in Japan und ich bin sowas von kaputt von den letzten 2-3 Tagen … Es fühlt sich nicht gerade wie erholsame Ferien an, sondern eher anstrengend, dafür “very interesting”.

Gerade viel mag ich nicht schreiben, denn ich bin seit 04:00 Uhr früh wach und war ganze 12 Stunden auf den Beinen mit schwerem Kamera-Rucksack. Also werde ich mich eher auf Bilder beschränken, die wohl eher erwartet werden und die sagen genug aus, was ich bis heute alles gemacht habe … ein paar kleine witzige Zitate werden aber noch unter die Bilder geschrieben. Zeitliche Reihenfolge!

PS: Aktuelle Meldungen sind auf meinem Facebook-Account!

23. Dezember: Uf widerluege, Schwiiz!

Am Vorabend habe ich bereits bei der SBB in Zürich eingecheckt, damit ich am Folgetag eine Sorge weniger habe.

Mit meiner Mutter und meinem Stiefvater ging es dann zum Zürich Airport. Wir waren rund 1,5 Stunden früher am Flughafen, wie es sich ja gehört. Habe dann noch abklären müssen, ob ich mein Stativ separat mitnehmen kann (Handgepäck 2), ohne extra Aufschlag bezahlen zu müssen. Dann noch einen Schluck getrunken, bevor der rührende Abschied kam, den ich nun nicht erläutern werde. Wenn der Sohn zum ersten Mal so lange weg ist und dann noch auf der anderen Seite der Weltkugel …

Nachdem ich durch die Gepäckkontrolle bin, brauchte ich zu Fuss 20 Minuten lang zum Gate, was ja wirklich ein Zeitfresser ist, falls man sich mal verlaufen sollte! Beim Gate hingesessen und gewartet, … bis das Boarding startete. Ich konnte abschalten und dachte nicht an den “ersten Flug”. Im Flugzeug drinne versuchte ich mich gleich sofort abzulenken, indem ich mit dem iPhone Fotos machte! *schief grins*

… und gleich nochmals ein Foto, damit ich mich erinnern kann, wie die Besatzung meines ersten Fluges (Zurich – Copenhagen) aussah.

Vielen Dank an die freundliche Dame neben mir, der sofort aufgefallen ist, dass ich zum ersten Mal geflogen bin. Sie hat mit mir intensiv geredet, dass ich sogar den Start nicht wirklich realisiert habe. Als ich mitten im Gespräch nach draussen schaute, kam nur: “Oha, warum gibt es hier Zuckerwatte?!” aus meinem Munde. Lässt sich einfach erklären, ne?

Nach 1 Stunde und 30 Minuten … und +20 Minuten Verspätung kam ich dann am Copenhager Flughafen an. Ich sah bereits aus dem Flugzeug der Swiss die vielen und grossen Maschinen der SAS.

Wegen der Verspätung musste ich mich schnell zum Transfer-Center der SAS begeben, um meine Boarding-Card für Copenhagen nach Tokyo zu bekommen. Ich kannte den Flughafen überhaupt nicht, aber man muss nur wie ein Idiot den Schildern nachrennen, dann klappt es schon! Die SAS war dann sogar so freundlich und gab mir das Upgrade auf Economy-Extra als Weihnachtsgeschenk gratis … und noch Fensterplatz dazu. Ab zum Gate C40, wo rund 80% der wartenden Personen Japaner waren, was mich stark überraschte. Na Gott sei Dank war mein Platznachbar auch ein Japaner, aber wohl eher von der Business-Klasse?

Gleich zu Beginn fingen wir an uns zu unterhalten und er konnte fliessend English sprechen. Rund 2 Stunden redeten wir über Japan, den Urlaub von von ihm und mir, unsere Jobs und … dann war Essenszeit! Ich muss das Team der SAS wirklich loben, es war überdimensional lecker! Nachdem ich vollgefressen war, wurde es langsam dunkel über Russland und ich drückte mir die Schlafpille rein … mein Nachbar ebenso. Ganze 8 Stunden haben wir durchgeschlafen und ich dachte wirklich, den Flug werde ich vor Langeweile nid überleben.

Hiiragi hatte sogar solche Langeweile, dass er mir per WhatsApp alle 10 Minuten meinen aktuellen Aufenthaltsort in Japan mitteilte. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was für ein Theater wegen meinem Flug stattgefunden hat …

24. Dezember: Weihnachten steht vor der Tür!

Mein Sitznachbar “Business-Japaner” war also ein ganz vorbildlicher Japaner in Sachen “freundlich”. Er bot mir sogar seine Hilfe an, bis ich im Narita Express nach Ikebukoro sass. Beim Flughafen half er mir bei der Japan Railways, was ja wirklich der Kracher war. Ich schreibe das Gespräch mal wort-wörtlich nieder …

R: Hi.
JR: Hi.
R: English?
JR: Yes.
R: I’d like to buy the Japan East Pass for 4 flexible days Green car.
JR: Can I have your passport please?
R: Sure. Here you go.
JR: You’re under 25 years old … so is it 16’000 Yen.
R: Only 16’000 Yen? Wait, that is ordinary class right?
JR: Correct. You have youth discount on ordinary class.
R: But I said I want Green car.
JR: Yes but you’ll defenitily have a seat this time.
R: It doesn’t matter! Green car please.
JR: …
BJ: Warum geben Sie ihm den Pass nicht, er ist immerhin Schweizer und zahlt auch dafür?!” (Jap.)

Innert 10 Sekunden war der Pass dann ausgestellt und ich habe bequem mit der Kreditkarte bezahlen können.

Das Ticket von Narita bis Ikebukoro gabs dann auch noch in 1. Klasse und ich war ganz alleine im Zug … über 1 Stunde lang! Also habe ich die Zeit genutzt um ein paar Fotos aus und in dem Zug zu schiessen! Von dem Narita Express der JR war ich begeistert, wenn ich die Technik mit den Zügen in der Schweiz vergleiche.

Ikebukuro ist weltweit der 2. grösste Bahnhof. Wusste ich das etwa? Nicht wirklich, habe mich kaum informiert und das wurde mir erst recht zum Verhängnis. Ich habe wie ein Irrer, also ein europäischer Tourist, nach dem Westausgang gesucht und musste mich mit der Menschenmasse rumschlagen. Das war für mich wirklich neu und das Beste kam dann zum Schluss, als ich aus Ikebukuro auschecken wollte.

Als Schweizer ist man sich gewohnt, sein Ticket nach der Fahrt direkt wegzuwerfen, weil man ja nicht nach der Fahrt noch kontrolliert wird. Aber der Tourist vergisst natürlich, dass es in Japan anders läuft … also bin ich einfach durch die Schranken durch und wurde dann prompt von hinten gerufen: “Hold on please!”

Da musste ich dem Security-Guy erstmal erklären, wie das in der Schweiz ist und habe ihm dann gleich meine Zahlungsbestätigung (Kreditkarte) gezeigt. Als er dann noch den JR-East Pass in 1. Klasse sah, kam nur noch ein: “Oh, Green car. Entschuldigen Sie.” Wie geil war das denn bitte?!

iPhone hervorgenommen und den Wegeiser für das Sakura Hotel gesucht …

Nach einem Fussmarsch von nur 3 Minuten von Ikebukuro Station aus gelangte ich endlich ins Hotel. Dort sah ich auch gleich die 4 hübschen Staffs, denen ich dann Schweizer Schokolade schenkte. Dafür bekam ich 30% Rabatt auf die komplette Hotelbuchung, dicke Umarmungen, ein paar Fotos (werden nicht veröffentlicht!) und noch etwas Spezielles gibt’s dann morgen Abend … Man muss halt nur wissen wie’s geht, ne?

Das Zimmer war ziemlich klein, aber es hat alles was man braucht, um zu überleben! Free WiFi (Highspeed) und tolle Klimaanlage ftw. Ich bin der einzige Schweizer seit langer Zeit, weil sie mussten etwa 2 Minuten suchen, bis sie meine Flagge gefunden haben … Ausserdem stehe ich auf ihrer Liste “Best customers” auf Platz 4 von 20 oder so. *grins*

So und jetzt begebe ich mich noch ins Restaurant gegenüber, habe noch Lust auf Käse-Fleischbällchen bekommen und Pommes Frites. Hatte heute nämlich Tintenfisch und Chicken Wings am Spiess bekommen, was ja nicht gerade “vollfressen” war.

Den Bericht von heute als ich am Abend in Akihabara war und morgen ganzen Tag in Akihabara werde ich zusammenfassen. Es ist mit mind. 200 Fotos zu rechnen, die ich hier uploaden werde. Crazy, right?

Entschuldigt, aber ich bin nun wirklich hundemüde …

Grüsse, euer Rayun aus Tokyo!

PS: Für die vielen Rechtschreibfehler hafte ich nicht …



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Verfasst am 19. Dezember 2011 um 20:54
Verfasst von Rayun (94 Beiträge)
Kategorie(n): Japan, Real Life

Schönen guten Abend zusammen.

Ich hoffe doch einmal, die vielen Besucher hier sind noch nicht eingefroren oder irgendwie von Schneefällen überfallen worden. Zumindest kam ich gestern für 3 Stunden nicht mehr aus dem Haus, weil die Feuerwehr im Grosseinsatz war. Nun scheint ja so Einiges wieder unter Kontrolle zu sein, wie auch bei der Bahn … in der Schweiz meine ich!

Spass bei Seite, kommen wir zu wichtigeren Dingen im Leben …! *hust*

In 3 Tagen ist es endlich so weit und der seit über 1 Jahr ersehnte Flug nach Japan (Tokyo) beginnt. Wenn ich heute genau ein Jahr zurückdenke, … als ich anfing zu planen, … ist doch so vieles dazwischengekommen. Es grenzt an einem Wunder, dass ich überhaupt noch gehen kann, bevor mich die Abschlussprüfungen beanspruchen werden.

Somit beginnt mein Tagebuch offiziell ab heute, … weil ich frühzeitig packen musste!

Ich bin noch nie geflogen. Interessant oder? Da geht man gleich nach Japan und noch alleine, … aber so finde ich es auch besser. Bin an niemanden gebunden und ich kann endlich mal die Sau rauslassen!

Kommen wir doch mal zum Thema: Was sollte denn Rayun alles mit nach Japan mitnehmen?!

Antwort 1: Bargeld – YEN.

Rayun: Ich habe die Fremdwährung über unseren internen SBB Change gewechselt und hatte einen unschlagbaren Kurs, den nicht einmal normale Kunden einer Grossbank bekommen würden. Ob ich wirklich alles brauchen werde, ist fraglich. Aber ich habe mir überlegt, gewisse Bahn-Upgrades vorzunehmen.

(Yen-Noten: 1000, 2000, 5000 & 10’000)

Antwort 2: Reiseführer, Duden, Telefonkarten & Taschentücher.

Rayun: Die habe ich bereits letztes Jahr bekommen, vielleicht erinnert sich einer der Stammuser daran. Besonders der Sprachführer macht sich gut, weil er rund 3 Seiten über «Sex»-Begriffe enthält, die ich selbstverständlich anwenden werde. Besonders in Roppongi warten willige Japanerinnen auf reiche Europäer, die gerne Party machen. Die Telefonkarten von Baka to Test habe ich ja auch noch und mal sehen, wieviel Guthaben da drauf ist.

(Nicht alle Taschentücher sind hier zu sehen!)

Antwort 3: Ausweise, Kreditkarten, Policen, Tickets etc.

Rayun: Am Anfang kam ich echt ins Grübeln, was ich denn so alles mitnehmen sollte. Ist ja nicht so einfach, als ob man nach Deutschland gehen würde … Ich habe für diese Reise eine komplette All-Risk Jahresversicherung bei ELVIA abgeschlossen (30% Mitarbeiter-Rabatt), habe meine beiden Kreditkarten mit zusätzlichen Limiten aufgerüstet (Ich verlasse mich nicht nur auf eine!) und … endlich mal einen biometrischen Pass besorgt. Die werden mich am Flughafen für einen verdächtigen Russen halten …

(Ich hätte mir noch eine MasterCard besorgen sollen, falls keine VISA-Card akzeptiert werden sollte.)

Antwort 4: Marvelous Chocolate from Switzerland.

Rayun: Toblerone im 3-er Pack für meinen Senioren-Guide Takeo und das Personal vom Sakura-Hotel. Die Lindt-Schokolade werde ich nach Bedarf irgendwie verteilen an die Japaner. Typisch Schweizer eben! Ein bisschen Schweiz sollte auch in den Ferien sein …

(Ich sollte meinen Schreibtisch mal aufräumen, überall Warnwesten und Vorschriften der SBB …)

Antwort 5: Kleider, Unterwäsche, Erste-Hilfe Kits etc.

Rayun: Der Koffer ist bereits an seinem Limit angelangt und es reicht gerade noch für das Necessaire, welches ich aber erst am Donnerstag einpacken werde. Entschuldigt, aber ich habe kaum Otaku-Stuff mitgenommen, weil es in Japan winterlich ist. Also Badetücher und Badehosen im Anime-Style sind natürlich dabei!

Rayun: Winterzeit ist Zeit des Mantels und der Eleganz. Genau mein Plan in Japan, weil ich ehrlich gesagt nicht wirklich auffallen will und somit normale Kleider, wie auch Schuhe, mitnehme. Während der Reise habe ich dann noch einen Mantel an, also habe ich dann immer zwei zur Auswahl. Praktisch!

Antwort 6: Dakimakuras!

Rayun: Verdammt, kein Platz mehr! Die werden wohl zu Hause bleiben und weiter in der Ecke verstauben … müssen.

(Es ist wahr, mein Otakuhardcorismus ist irgendwie verflogen …)

Der nächste Beitrag erfolgt am 25. oder 26. Dezember nach der Akihabara-Tour!

Ich verabschiede mich nun im Voraus von allen, wünsche den restlichen Usern von Herzen fröhliche Weihnachten mit eurer Famili. Lasst euch reich beschehren und bei Silvester melde ich mich wieder, keine Frage.

PS: Templa, ich habe dich als imaginären Freund auf der Reise dabei, wenn ich mir Dojins’ anschauen werde. *fapp*

 



2.028x gelesen
Verfasst am 23. November 2011 um 20:56
Verfasst von Demonslayer (5 Beiträge)
Kategorie(n): Demonslayer, DVD/BD Showcase, Japan, Merchandise, Real Life

Meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute haben wir uns zusammengefunden um Abschied zunehmen. Abschied von denjenigen… Also gut das soll jetzt kein Kondolenzbrief werden, sondern es soll ein freudiges Ereignis einläuten, welches mir widerfahren ist. Denn es sind 2 Artikel eingetroffen, die mich richtig glücklich machen.

Zum einen wäre da die “Ore no Imouto ga Konna ni Kawaii Wake ga Nai” Limited Complete Edition. Diese gibt es leider nur auf DVD und als US-Import, ob es eine BD Fassung geben wird oder sie bei uns auf den Markt kommt steht zur Zeit nur in den Sternen.

Komplettansicht:

Hier ist die komplett Ansicht der Box: Mit 16 Postkarten für jede Folge eine. Wieso es 16 sind? Ganz einfach: Weil die 4 OVA Folgen mit an Bord sind. Ein Miniposter, Kirino im Kimono und Kuroneko im Miko Outfit, einfach nur himmlisch. Dazu gibt es noch ein Artbook, was eigentlich ein Artheftchen ist, mit verschiedenen Zeichnungen.

Innenansicht:

Das Bild zeigt euch die Schachtel von innen, vorallem Kirino hat es mir angetan. Wie so üblich kann man es auch einfach umdrehen, wenn man es außen haben möchte. Das Ganze nennt sich auf neudeutsch “Wendecover”.

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Das nächste Objekt der Begierde ist die “Samurai Girls” Volume 2 – Limited Edition als BD Fassung. Ich finde, dass auch diese Volume wieder sehr gut gelungen ist, aber es soll jetzt kein Review werden. Dafür gibt es bessere Quellen, zum Beispiel AnimeInBlu und so weiter.

Innenansicht:

Auch hier sind wieder zwei Charakter abgebildet, die sehnsüchtig auf einen Kuss warten, aber wer könnte dies sein? Vielleicht ihr? In diesem Fall könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. Wie bei Volume 1 gibt es auch hier eine Inhaltsangabe für jede Episode.

Aussenansicht:

Hier sehen wir unsere ganze Rasselbande, die aus meiner Sicht ganz schön anstregend werden kann. Ich wäre zwar richtig glücklich, aber auch der Leidtragende, wenn sich alle Mädels einig sind, dass du an etwas Schuld bist.

Komplettansicht:

Den Fächer habe ich jetzt nicht ausgepackt, der zu dieser Limited gehört. Es ist der Kampffächer von Yukimura und er sieht genauso aus wie in der Serie. Den FSK Aufkleber den ihr auf dem Foto seht, kann man spurlos von der Packung lösen.

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So das war mein Artikel zu meiner Beute, ich hoffe er hat euch gefallen.

Die Samurai Girls könnt ihr euch über unseren Amazon Store bestellen. Noch sind welche von der Limited verfügbar:

> Zum Amazon Store

Euer Demonslayer



2.031x gelesen
Verfasst am 23. November 2011 um 20:33
Verfasst von Rayun (94 Beiträge)
Kategorie(n): Japan, Real Life

Guten Abend miteinander.

Ja und nochmals ja, man muss nicht mehr erwähnen, dass zur Zeit nicht wirklich viel los ist. Mal abgesehen von dem Marathon und den Releases, die in den nächsten Tagen noch auf euch zukommen. Ich wollte mich eigentlich auch wie Templa verabschieden vom Fansubben, aber da gibt es noch eine kleine Hürde zu bestehen, bevor ich das machen kann. Das Merchandising konnte ich ja bereits einstellen …wie durch ein Wunder!

In genau einem Monat beginnt meine Reise nach Japan-East und wie versprochen, werde ich darüber Tagebuch führen.

Date of departure: 23. Dezember 2011, 12:20 Uhr (Swiss time)
Date of arrival: 24. Dezember 2011, 10:40 (Japan time)
Via: Kopenhagen (Swiss + SAS)

Date of return flight: 10. Januar 2012, 12:30 Uhr (Japan time)

JR-East Pass Ordinary / Green

Ich werde nach Ankunft in Tokyo wohl erst einmal mit dem Jetlagg kämpfen müssen und ausserdem ist dann Weihnachten, also erwartet nichts von mir. Ab dem 25. Dezember erhalte ich beim Ticket-office in Ikebukuro den JR-East Pass für 4 auswählbare Tage in 2. Klasse innerhalb eines Monats. Ab dem 1. Januar 2012  den Pass für 5 Tage in 1. Klasse. Bestellen kann man die Pässe direkt vor Ort oder auch über das Internet auf www.jreast.co.jp.

*Anmerkung: 1. Klasse ist einfach nur geil im Hayabusa von Tokio nach Sendai …

 Sakura Hotel Ikebukuro

Falls ihr einmal nach Tokyo wollt, empfehle ich euch die Hotel-Kette «Sakura». Diese ist nämlich sehr weit verbreitet, preisgünstig und wird in beinahe jedem Reiseführer erwähnt. Ich werde 17 Nächte in dem Hotel in Ikebukuro verbringen und das zum Spottpreis von nur 6’800 Yen pro Nacht. In meinem Reisebüro für Japan-Reisen konnten sie mir nur Hotels ab 9200 Yen anbieten …

Die Ausstattung in dem Einzelzimmer ist mir also genüge! Hauptsache Internet-Anschluss für’s Notebook.

*Anmerkung: Ich bleibe nur in Tokyo.

Comiket 81 – Winter

Ich habe mir fest vorgenommen, die diesjährige Winter-Comiket zu besuchen. Sie findet vom 29. – 31. Dezember 2011 statt. Es wird zwar nicht so sein wie im Sommer, mit den Cosplayern und dem Anstehen, aber solange ich an meine geplanten Stände komme, ist alles im grünen Bereich. Das stundenlange Warten macht mir jetzt schon keinen Spass! Gewisse Eroge-Producer wie Lump of Sugar, feng, Sorahane, CIRCUS, Yuzu-Soft, uvm. sind gemäss meinen Quellen vertreten. Also werde ich das schon für die Dakimakuras überstehen …

Für die Comiket 81 habe ich mir ein max. Budget von 800€ festgelegt.

Sollte aber aufpassen, dass ich die ganze Ware dann noch durch den Zoll bekomme oder ich sende es mit EMS in die Schweiz. Ist gleich ein Post Office neben meinem Hotel. Praktisch!

Akihabara – Otaku & Electronic City

Absolutes Pflichtprogramm für jeden Hardcore-Otaku, was ich ja nicht bin. Aber mit dem Aufenhalt in Ikebukuro bin ich bestens mit Akihabara und der Japan-Railways verbunden. Die Zugfahrt dauert nur 20 Minuten und Verbindungen gibt es bis spät in die Nacht. In den ersten 3 Tagen werde ich komplett Akihabara auskundschaften und damit meine ich jeden Winkel. Mandarake INC’ Complex ist mein «main target»! Die Maid-Cafés werde ich nicht besuchen … da bezahlt man für jedes einzelne Foto mit seinem Leben (Portemonnaie)!

*Anmerkung: Da werde ich bestimmt den restlichen Geldhaufen ausgeben müssen …

Japan East Railways Museum

Ok, das wird vielleicht nicht jeden interessieren. Aber ich als begeisterter Bahnfahrer und Mitarbeiter habe da eine andere Position. Das Railway-Museum in Onari gehört der JR East und es bietet viel mehr als jedes Schweizer Bahnmuseum. Besonders die alten Dampflokomotiven der Japaner interessieren mich. Weitere Informationen HIER.

*Anmerkung: Das Museum ist sehr gut besucht um die Ferienzeit.

Folgende Orte & Regionen sind ebenfalls geplant …

Sendai.
… Fukushima.
Nagano.
Atami.
Mito.
Yonezawa.
… (bleibt offen).

Free Guides Tokyo

Es gibt in Japan sehr viele ehrenamtliche Free Guide-Groups. In dieser Gruppe sind grösstenteils Senioren, die beinahe oder fliessend Englisch sprechen und sich auf Anfrage Zeit für einen Touristen nehmen, der eine bestimmte Region in der Nähe erkunden möchte. Ich habe den Shinagawa SGG Club in Tokyo per Mail angeschrieben, damit mich jemand in Akihabara rumführen könnte. Keiner meldete sich freiwillig, ausser der Präsident des Clubs, der über 60-Jährige Takeo. Zuerst war er nicht begeistert, aber ich hab ihm versprochen, dass ich alle seine Kosten übernehmen werde. Mit ihm wird es ins Railway-Museum gehen!

Timetables (Mobile)

Da war ich etwas überrascht, als ich nach dem offiziellen Fahrplan von Japan suchte. In Japan gibt es die Website www.hyperdia.com, die von Hitachi betrieben wird, für Echtzeit-Fahrpläne. Die JR hat in deren Fahrplan nur die eigenen Verkehrsmittel. Also in Japan läuft das wohl ganz anders, wie wir es von der DB/SBB kennen. Auch das iPhone App ist von Hyperdia Hitachi und nicht von der JR. Download nur im japanischen iTunes-Store möglich!

*Anmerkung: Klassische Websiten-Ansicht des Echtzeitfahrplans von Hyperdia Hitachi. Preise sind sofort ersichtlich!

Nikon Photography

Ich habe mir für diesen Tripp eine Komplett-Ausrüstung von Nikon gekauft, die ich mit nach Japan nehmen werde.

… Nikon D5000.
… Nikon D5000 Batteriegriff (2 Akkus).
… Nikkor 28-300mm 3.5-5.6 Weitwinkel-Telezoom-Objektiv.
… Nikon 18-55mm 3.5-5.6 Objektiv.
… Tamron 10-24mm 3.5-45 Ultra-Weitwinkel-Objektiv.
… Stativ BRAUN.
… UV- & Polarisierungsfilter 77.
… SanDisk Pro Flash 32 GB.
… Infrarot-Fernzünder.
… Lowepro Flipside 400 Rucksack (Video).

Die Fotos in Japan werden natürlich hochgeladen und im Vollformat verfügbar sein!

Diary – Tagebuch

Vor der Abreise werde ich noch einen kurzen Beitrag scheiben, wegen Koffer packen und so. Danach werde ich versuchen im 3-Tagesrhythmus die Beiträge zu veröffentlichen. Ansonsten wird es eben einen Tag länger dauern, falls mal etwas dazwischen kommen sollte.

Ach stimmt, es gingen schon viele Anfragen bei mir ein, ob ich gewisse DVDs oder Goodies dort kaufen könnte … vergesst es! ^.^

Ich beende somit den Beitrag und falls Fragen da sind, nur zu.
Schönen Abend und bis bald.

Grüsse, euer Bummler Rayun



1.968x gelesen
Verfasst am 10. September 2011 um 23:40
Verfasst von Kamian (18 Beiträge)
Kategorie(n): Ankündigungen, Japan

 

Die offizielle Seite vom K-ON! Anime streamt einen vollständigen Trailer für den bevorstehenden Film am Montag. Der Trailer hatte sein Debüt am Sonntag in Japan. Der Film wird in über 130 Kinos am 3. Dezember gezeigt.

Die Webseite hat auch bekanntgegeben, dass die 3 neuen Songs – Opening Themes “Ichiban Ippai,” der Titelsong “Unmei♪wa♪Endless!,” und das Ending Theme “Singing” – im Film zu hören sein werden. Der Trailer enthält das Opening Theme und die Instrumental Theme.

Der Film wird nicht in die Handlung der TV-Serie eingreifen und ist damit eigenständig. Im Film sind deshalb die 5 weiblichen Mitglieder des Houkago Tea Time weiterhin auf der High School und der Storyrahmen bleibt unangetastet. Die Synchronisation wird zum größten Teil mit der TV-Serie übereinstimmen.

Wir (NewGene) haben nicht vor, diesen Film zu subben.

 

Quelle: ANN



2.716x gelesen
Verfasst am 23. August 2011 um 18:54
Verfasst von cAmou309 (129 Beiträge)
Kategorie(n): Anime, Japan, News, Real Life

Wieder einmal gibt es neues zu sehen von den verschiedenen Schauplätzen aus Steins;Gate in Akihabara.

Vorher möchte ich aber darauf hinweisen, dass es sich hier um eventuelle Spoiler handelt und ihr nicht unbedingt reinschauen solltet, wenn ihr nicht mit den Folgen aktuell seid.
Es werden aber nur Schauplätze aus dem Anime und dem echten Akihabara gezeigt, die nicht viel spoilern sollten.

Ein Fan  hat sich mal die Mühe gemacht und weitere wiedererkannte Schauplätze abgelichtet. Hier das Ergebnis:

Und hier noch einmal die Schauplätze, die in diesem Beitrag erwähnt wurden:

Falls sich jetzt noch jemand fragt, warum in Steins;Gate viele Namen abgeändert wurden (SERN, Dk Pepper etc.), aber Gebäude oder Firmennamen (Yodobashi, Sofmap, Animate, Toranoana) geblieben sind – Hier ist die Antwort:

This is because Stein;Gate production has a contract with these company and earned the right to use their names of companies/stores.

Soviel dazu.

Aus Lust und Langeweile habe ich eine Steins;Gate Zeitleiste entworfen, die bildlich dargestellt den Steins;Gate-Storyverlauf darstellt.
Auf keinen Fall solltet ihr euch diese Grafik anschauen, wenn ihr noch nicht aktuell mit dem Anime seid und nicht gespoilert werden wollt.

Momentan geht die Grafik bis zur Folge 20:

Spoiler: Zeitleiste SelectZeigen



2.287x gelesen
Verfasst am 14. August 2011 um 18:08
Verfasst von StandUp (12 Beiträge)
Kategorie(n): Games, Japan, Reviews

Mal in der Schatzkiste herumwühlen … Oh, gar nicht gewusst, dass jemand zusieht.

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser!

Heute möchte ich euch kein ultra-realistisches-HD Spiel zeigen, sondern mal in die Schatzkiste greifen und euch einen älteren Geheimtipp für die PS2 zeigen.

 

Odin Sphere

Fünf Protagonisten aus fünf verschiedenen Nationen kämpfen einen erbitterten Krieg um einen mysteriösen Ring in einer wundervollen 2D-Welt. Leichte Steuerung, atemberaubende Optik und eine wundervolle Geschichte sprechen für das Spiel; trotz kleiner Macken. Aber lest doch selbst und lasst euch mitreißen in die Welt von Odin Sphere.

Einsamkeit, Ehre und Verrat

Die Walküre Gwendolin, Tochter des großen Dämonenfürst Odin. Griselda, Schwester und auch die Hauptkommandeurin der Walkürenarmee. Durch einen Hinterhalt verliert Griselda ihr Leben im Kampf. Somit kämpft Gwendolin die erbarmunglosen Kämpfe für sie weiter. Sie kämpft aber nicht für ihre verstorbene Schwester, sondern für die Anerkennung ihres Vater – die Anerkennung und Zuneigung, die Sie nie bekommen hat. Durch ihre Psypher-Waffe ist Gwendolin unaufhaltsam und gewinnt eine Schlacht nach der anderen. Sie tötet und tötet … für ihren Vater. Doch eines Tages verbannt ihr Vater sie aus dem Königreich,  und fördert damit seinen intriganten Plan, einen mysteriösen Ring zu bekommen. Gwendolin ist hin- und hergerissen; nicht nur wegen ihrem Vater, sondern auch wegen dem Schattenritter, den sie in den Schlachten schon oft begegnet ist hat. Was sind das für Pläne, die Odin schmiedet? Wer ist dieser Schattenritter und was wird Gwendolin machen?

 

Psypher-Waffen, ein endloser Ring und atemberaubende 2D-Welten

Verschiedene Charakter, verschieden Kampfarten, aber alle haben eines gemeinsam: Sie benutzen alle eine Psypher-Waffe. Diese verleihen dem Besitzer unglaublich Kräfte, doch dafür müssen sie einen erschreckenden Preis zahlen. Sie verschlingen die Seelen der Verstorbenen, um ihre Kräfte freizusetzen. Die Spielwelt ist so schön wie nie zuvor, wer braucht schon 3D wen 2D so herrlich aussehen kann. Die Welt ist schön animiert und einfach unverwechselbar. Dafür ist der Creativ Designer “Michiko Shiikuma” verantwortlich, der u.a bei Persona 4 oder SMT Strange Journey mitgewirkt hat. Viele würden behaupten, dass die Welt extrem groß ist, aber wenn man ein zweites Mal genau hinsieht erkennt man, dass die Welt wie ein endloser Ring ist. Besser ausgedrückt: Gehen wir in dieselbe Richtung, enden wir wieder dort, wo wir angefangen haben. Aber das beeinflusst keinesfalls  den Spielspaß.

 

 

Der nie endende Kampf

Der Levelaufbau ist eigentlich recht simpel: Eine Welt, bestehend aus verschiedenen Endlosringen, in denen man eine bestimmte Gegneranzahl vernichten muss, um weiterzukommen. Am Ende erwartet uns … – Genau, der Endgegner.
Trotzdem: So einfach, wie es sich anhört, ist es nicht. Schon die einfachsten Gegner sind verdammt hartnäckig und da sich eure Gesundheit nicht automatisch wieder auffüllt, sondern erst durch den Verzehr von Früchten steigt,  passiert es nicht selten, dass ihr während des Kampfes ins Gras beißt. Aber das ist nur ein kleines Contra, da ihr ohnehin von der Story so gefesselt seid, dass ihr die ganze Prozedur gerne öfter auf ech nehmt. Da ihr nach einer abgeschlossenen Geschichte sowieso die nächste Nation bzw. Protagonisten spielt, habt ihr stehts Abwechslung. Als kleine Unterhaltung bietet man euch an, euch in Alchemie zu versuchen und eure eigenen Hilfsdrinks oder Aufputschmittel herzustellen sowie in der Küche selbst Nahrung für die Reise zu kochen.

Melodien, die es nur im Himmel gibt

Die schöne und kräftige 2D-Welt wird vom Komponist “Hitoshi Sakimoto” u.a. Final Fantasy XII, wunderschön untermalt. Somit fällt es leichter in die Geschichte einzutauchen. Die Bosskämpfe haben alle fantastische Gänsehautfeeling-Themes. Dank dem “Eminence Symphony Orchestra” gewinnt der Soundtrack an wunderbaren Klarheit und Ausdrucksstärke.

Und trotzallem bleibt es nur eine Geschichte

Eines der vielleicht wichtigsten Aspekte des ganzen Spiels ist Alice. Ihr fragt euch sicher: Wer ist Alice? Sie ist die Leserin, ohne sie würde es keine Geschichte geben. Die ganzen fünf Geschichten von den Hauptcharakter sind einzelne Bücher, die man nach und nach freischaltet. Das erste Buch z.B. handelt von der Gwendolin. Das alles wird wunderbar in Szene gesetzt und jedes Buch flechtet sich mit seiner Geschichte in die Hauptstory ein. Es gibt also kein Buch, was eine seperate Story hat.

 

 

Fazit: Eine wirklich einzigartige Story mit atemberaubender 2D-Grafik, die lautstarkt sagen möchte, dass es nicht immer 3D sein muss und ein verdammt guter Soundtrack, der das Spiel wirklich super unterstützt. Mich selbst hat das Spiel sehr fasziniert. Ich habe fast 2 Monate mit diesen Spiel verbracht: Nach dem durchspielen wurde es direkt noch einmal durchgespielt – und so ging es die ganze Zeit. Ich finde, für ein Spiel was schon 3 Jahre alt ist, ist die Grafik immer noch super. Also ein echter kleiner Geheimtipp für alle PS2-Besitzer und PS3-Besitzer mit PS2-Kompatibilität.
Für Spieler, die nicht mehr in den Genuss kommen können, gibt es schon die nächste Rettung, undzwar …

 

Dragon’s Crown 

Erscheinungstermin gibt es noch keinen, aber wenn es mal soweit ist, werde ich sicher davon berichten.